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Die Deutsche Nationalstiftung

Die Deutsche Nationalstiftung mit Sitz in Weimar wurde am 6. August 1993 als eine Stiftung bürgerlichen Rechts von Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt, dem Unternehmer Michael Otto und einer Reihe ihrer Freunde gegründet. Dazu gehörten: Hermann Josef Abs, Gerd Bucerius, Kurt A. Körber, Reimar Lüst und andere. Als Donatoren unterstützen Irma und Hans Vogt die Arbeit der Stiftung.

Schirmherr ist der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Professor Dr. Horst Köhler.

Den Namen der Stiftung wählten die Stifter mit Bedacht. Im Gründungsaufruf der Stiftung heißt es dazu:
"Die Idee der deutschen Nation und die Bestimmung unserer nationalen Identität in einem geeinten Europa dürfen wir weder extremen politischen Kräften noch den Gegnern der europäischen Integration überlassen. Der Versuch auf den Begriff von Nation und nationaler Identität zu verzichten, müsste abermals die Gefahr einer Deutschen Sonderrolle auslösen. Keine andere Nation Europas würde eine ähnliche Rolle für sich akzeptieren".

Die Stiftung verfolgt mit ihrer Arbeit einen dreifachen Zweck:

  1. Sie soll die Vereinigung der Deutschen fördern und stärken sowie die kulturelle Identität der Deutschen in Europa erlebbar machen.
  2. Sie nimmt Stellung zu drängenden Fragen der Gegenwart und Zukunft Deutschlands.
  3. Sie fördert die politische Kultur Deutschlands in der Europäischen Union, indem sie den Zusammenhang von Wissenschaft, Literatur und Kunst, von Rechtsordnung, Politik und Wirtschaft der breiten Öffentlichkeit aufzeigt.

Die Stiftung will die moralische, rechtliche, wirtschaftliche und soziale Einheit, die kulturelle Einheit insgesamt und die Identität der Deutschen bewusst machen und unterstützen. Zugleich will die Stiftung darauf hinwirken, den Platz des vereinten Deutschlands und seine politische Aufgabe in einem geeinten Europa so zu bestimmen, dass die Bundesrepublik einen Beitrag zu einer dauerhaften Friedensordnung in Europa leisten kann.

Die Stiftung wurde vom Freistaat Thüringen im August 1993 genehmigt und als gemeinnützig anerkannt. Ihr Stiftungskapital besteht ausschließlich aus privaten Mitteln. Nur mit einem angemessenen Stiftungsvermögen sind die Wirkungsmöglichkeiten der Stiftung und ihre Unabhängigkeit gewährleistet. Sie ist deshalb weiterhin auf Zuwendungen angewiesen. Jeder ist aufgefordert, zum Wohl des Ganzen mitzuwirken.

Die Stiftung ist operativ tätig und konzentriert ihre Mittel auf eigene Vorhaben. Sie vergibt keine Stipendien und Druckkostenzuschüsse.


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