Fritz-Stern-Stipendien

Die Kurzzeitstipendien wurden 2005 anlässlich der Verleihung des National­preises an Professor Dr. Fritz Stern eingerichtet, um Nachwuchs­his­to­ri­ke­rinnen und Nachwuchs­historikern aus Polen und Deutschland für den Abschluss ihrer Arbeiten notendigen, kurze Forschungs­aufenthalte (1-3 Monate) im jeweils anderen Land zu ermöglichen. Mit dem Ziel der Festigung der deutsch-polnischen Beziehungen soll die Förderung den Stipendiaten helfen in der Geschichte des jeweiligen Nachbar­landes nach dem Grundsatz „Verständnis wächst aus Kenntnis“ das Verbindende zu erkennen.

In der Regel forschen Deutsche in Breslau, wo sie durch das Willi-Brandt-Zentrum von Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz betreut werden, und Polen in Frankfurt an der Oder. Hier wird das Programm von Prof. Dr. Werner Benecke von der Viadrina Universität begleitet.

Die jährlichen Ausschreibungen für bis zu 10 Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgen von der Viadrina bzw. dem Willi-Brandt-Zentrum Sie sind nach Bedarf und Forschungsstand gestaffelt und betragen maximal 1.000 Euro. Seit 2005 wurden für 65 ca. 50.000 Euro aufgewendet.

Unsere Stipendiatin Lisa Höhenleitner erhielt im Dezember 2015 für ihre Masterarbeit zur Geschichte des Oppenheim-Palais in Breslau den Förderpreis für Nachwuchs­wissenschaftler des polnischen Botschafters. Die Märkische Oderzeitung hat dazu einen Artikel veröffentlicht.


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Aktuell

26.05.2020

Torsten Pötzsch,
© Stadt­verwaltung Weißwasser/O.L.

Deutscher Nationalpreis 2020 geht an Torsten Pötzsch. Der Oberbürgermeister der ostsächsischen Kleinstadt Weißwasser wird für seinen starken Einsatz gegen Hass und Spaltung in seiner Kommune ausgezeichnet, stellvertretend für viele Kommunalpolitiker, die sich ebenso für unsere Demokratie und die Bewahrung einer offenen Gesellschaft einsetzen.

Den Förderpreis 2020 erhält die Initiative „No Hate Speech Movement“, die sich in vielen Ländern gegen Hetze im Netz engagiert.

Pressemeldung


Wir gedenken mit großer Dankbarkeit unseres Gründungsmitglieds, des Physikers Prof. Dr. Reimar Lüst.

Der Wissenschaftsmanager, langjährige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und frühere Generaldirektor der ESA setzte sich mit großem persönlichem Engagement dafür ein, dass die Stiftung entstehen konnte. Gemeinsam mit Helmut Schmidt, Kurt Masur, Kurt Biedenkopf und Peter Kreyenberg gehörte er im Jahr 1993 dem Vorstand an und blieb der Stiftung als kundiger Berater stets verbunden. Er ist am 31.03.20 im Alter von 97 Jahren verstorben.


Podiumsdiskussion am 17.03.20 zum Thema Demokratie braucht: Haltung – ein alter Begriff, eine aktuelle Forderung
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Veranstaltung wurde abgesagt


Neue Geschäftsführung ab Januar 2020 – Dr. Agata Klaus wird neue Geschäfts­führerin der Deutschen Nationalstiftung.
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Gremien­mitglied Prof. Dr. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungs­zentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, im Interview mit dem Deutschland­funk zum Thema: Politischer Islam in Deutschland


Podiumsdiskussion am 05.11.19 in Weimar zum Thema: „100 Jahre Weimarer Verfassung und die Zukunft der Demokratie“ mit einer Einführung des Historiker Prof. Dr. Heinrich August Winkler


Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Heidelberg


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