Der Deutsche Nationalpreis 1997 - 2000

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Der Deutsche Nationalpreis 1997

Der erste Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung ist im April 1997 an den Vorstand der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche Dresden e.V. verliehen worden. Mit dem Nationalpreis ist ein Förderpreis für das Hannah-Arendt-Institut Dresden und ein Stipendium vergeben worden, das die Geschichte des Baus der Frauenkirche Dresden aufarbeitet.

Der Deutsche Nationalpreis 1998

Der zweite Nationalpreis wurde am 17. Mai 1998 dem Liedermacher Wolf Biermann verliehen.

Altbundeskanzler Helmut Schmidt führte zur Begründung des Preises anlässlich der Verleihung in Berlin folgendes aus:

»Der heutige Preisträger hat sich auf besondere Weise verdient gemacht, er hat ein Stück deutsche Identität gestiftet. Wolf Biermann hat mit seinen unorthodoxen Mitteln vor und nach seiner Ausbürgerung aus der DDR Intellektuelle, Künstler und Dichter in der DDR wahrhaft mobilisiert. Er hat dies auf seine Weise getan, in dem er stets Zivilcourage bewiesen hat. Er mag uns manchmal unangenehme Wahrheiten sagen, aber das ist und wird seine Aufgabe bleiben«.

Mit dem Preis sind zwei Stipendien in Höhe von 25.000 DM auf Vorschlag von Wolf Biermann verliehen worden an den Liedermacher Ekkehard Maaß und den Schriftsteller Jürgen Fuchs. Beide Stipendien sollen den Stipendiaten ermöglichen, ihren schriftstellerischen und sonstigen Tätigkeiten nachzugehen.

Der Deutsche Nationalpreis 1999

Der dritte Nationalpreis wurde 1999 dem Kunstsammler und Mäzen Prof. Dr. h.c. Heinz Berggruen und dem Physiker und ehemaligen Präsidenten der Wissenschaftsakademie Leopoldina in Halle/Saale, Professor Dr. Dr. h.c. Heinz Bethge zuerkannt.

Der Deutsche Nationalpreis 2000

Der vierte Nationalpreis wurde am 26. Mai 2000 den Erstunterzeichnern des Gründungsaufrufs »Aufbruch 89 - Neues Forum vom 10. September 1989« verliehen. Aus diesem Anlass wurde an die Robert-Havemann-Gesellschaft, Berlin, ein Förderpreis vergeben.


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Aktuell

26.05.2020

Torsten Pötzsch,
© Stadt­verwaltung Weißwasser/O.L.

Deutscher Nationalpreis 2020 geht an Torsten Pötzsch. Der Oberbürgermeister der ostsächsischen Kleinstadt Weißwasser wird für seinen starken Einsatz gegen Hass und Spaltung in seiner Kommune ausgezeichnet, stellvertretend für viele Kommunalpolitiker, die sich ebenso für unsere Demokratie und die Bewahrung einer offenen Gesellschaft einsetzen.

Den Förderpreis 2020 erhält die Initiative „No Hate Speech Movement“, die sich in vielen Ländern gegen Hetze im Netz engagiert.

Pressemeldung


Wir gedenken mit großer Dankbarkeit unseres Gründungsmitglieds, des Physikers Prof. Dr. Reimar Lüst.

Der Wissenschaftsmanager, langjährige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und frühere Generaldirektor der ESA setzte sich mit großem persönlichem Engagement dafür ein, dass die Stiftung entstehen konnte. Gemeinsam mit Helmut Schmidt, Kurt Masur, Kurt Biedenkopf und Peter Kreyenberg gehörte er im Jahr 1993 dem Vorstand an und blieb der Stiftung als kundiger Berater stets verbunden. Er ist am 31.03.20 im Alter von 97 Jahren verstorben.


Podiumsdiskussion am 17.03.20 zum Thema Demokratie braucht: Haltung – ein alter Begriff, eine aktuelle Forderung
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Veranstaltung wurde abgesagt


Neue Geschäftsführung ab Januar 2020 – Dr. Agata Klaus wird neue Geschäfts­führerin der Deutschen Nationalstiftung.
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Gremien­mitglied Prof. Dr. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungs­zentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, im Interview mit dem Deutschland­funk zum Thema: Politischer Islam in Deutschland


Podiumsdiskussion am 05.11.19 in Weimar zum Thema: „100 Jahre Weimarer Verfassung und die Zukunft der Demokratie“ mit einer Einführung des Historiker Prof. Dr. Heinrich August Winkler


Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Heidelberg


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