Deutscher Nationalpreis 2007

Mit einem Festakt in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin am 19. Juni wurde »EUSTORY«, das Geschichtsnetzwerk Jugendlicher in Europa, von der Deutschen Nationalstiftung mit dem Nationalpreis 2007 ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Bundespräsident Horst Köhler vor über 400 Gästen.

In Gegenwart von Jacques Delors, einem der Schirmherren des Netzwerks, übereichte der Bundespräsident den beiden Repräsentanten von EUSTORY, Bogdan Murgescu aus Rumänien (Sprecher des Executive Committee) und Andrea Buchschacher (Gewinnerin des Schweizer Geschichtswettbewerbs) die Verleihungsurkunde.

EUSTORY – das ist das von der Körber-Stiftung betreute aktive Netzwerk der Gewinner nationaler Geschichtswettbewerbe in bislang 19 europäischen Ländern mit rund 90.000 Beiträgen seit 2001.

EUSTORY will Jugendliche zur Erforschung der Geschichte ihres eigenen Landes und der Befassung mit der Geschichte anderer Länder motivieren. Mit der Kenntnis der eigenen Geschichte soll auch der Respekt vor der Geschichte anderer Länder wachsen.
Unterschiede verstehen und Trennendes überwinden, damit Geschichte nicht politisch missbraucht wird: das will EUSTORY erreichen.

In seiner Laudatio hob der Bundespräsident hervor, dass die Jugend Europas die europäische Integration will und dass die heute in Europa Verantwortung tragenden politischen Kräfte sich für die Verwirklichung dieses Wunsches einsetzen müssten.

Mit dem Preisgeld von 50.000 Euro wird im November 2007 in Warschau ein neues internationales Arbeitsprojekt der polnischen Stiftung KARTA finanziert.

Mit dem daneben verliehenen Förderpreis von weiteren 25.000 Euro werden die von der Deutschen Nationalstiftung im Jahr 2005 initiierten Fritz-Stern-Stipendien für deutsche und polnische Nachwuchshistoriker fortgesetzt. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung vom 28. Juni 2007.

Weitere Informationen über EUSTORY gibt es bei www.koerber-stiftung.de

Bilder der Veranstaltung

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Aktuell

26.05.2020

Torsten Pötzsch,
© Stadt­verwaltung Weißwasser/O.L.

Deutscher Nationalpreis 2020 geht an Torsten Pötzsch. Der Oberbürgermeister der ostsächsischen Kleinstadt Weißwasser wird für seinen starken Einsatz gegen Hass und Spaltung in seiner Kommune ausgezeichnet, stellvertretend für viele Kommunalpolitiker, die sich ebenso für unsere Demokratie und die Bewahrung einer offenen Gesellschaft einsetzen.

Den Förderpreis 2020 erhält die Initiative „No Hate Speech Movement“, die sich in vielen Ländern gegen Hetze im Netz engagiert.

Pressemeldung


Wir gedenken mit großer Dankbarkeit unseres Gründungsmitglieds, des Physikers Prof. Dr. Reimar Lüst.

Der Wissenschaftsmanager, langjährige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und frühere Generaldirektor der ESA setzte sich mit großem persönlichem Engagement dafür ein, dass die Stiftung entstehen konnte. Gemeinsam mit Helmut Schmidt, Kurt Masur, Kurt Biedenkopf und Peter Kreyenberg gehörte er im Jahr 1993 dem Vorstand an und blieb der Stiftung als kundiger Berater stets verbunden. Er ist am 31.03.20 im Alter von 97 Jahren verstorben.


Podiumsdiskussion am 17.03.20 zum Thema Demokratie braucht: Haltung – ein alter Begriff, eine aktuelle Forderung
mehr »
Veranstaltung wurde abgesagt


Neue Geschäftsführung ab Januar 2020 – Dr. Agata Klaus wird neue Geschäfts­führerin der Deutschen Nationalstiftung.
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Gremien­mitglied Prof. Dr. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungs­zentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, im Interview mit dem Deutschland­funk zum Thema: Politischer Islam in Deutschland


Podiumsdiskussion am 05.11.19 in Weimar zum Thema: „100 Jahre Weimarer Verfassung und die Zukunft der Demokratie“ mit einer Einführung des Historiker Prof. Dr. Heinrich August Winkler


Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Heidelberg


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