Deutscher Nationalpreis 2014

Die Preisträger des Deutschen Nationalpreises 2014 im der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin am 26. Juni

v. l. Jochen Läßig (Archiv Bürgerbewegung Leipzig), Katharina Köhler (Tochter von Pfarrer em. Christian Führer), Pfarrer em. Christoph Wonneberger und Uwe Schwabe

Mit der Verleihung des Deutschen Nationalpreises an die für die Freiheitsbewegung in der DDR besonders symbolträchtigen Leipziger Montagsdemonstrationen vom 9. Oktober 1989 hat die Deutsche Nationalstiftung am 24. Juni 2014 in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin an die friedliche Revolution in der DDR und den Fall der Mauer vor 25 Jahren erinnert.

Stellvertretend für das breite und heterogene Spektrum von Kirchenvertretern bis zu kirchenfernen Bürgerrechtlern wurden Pfarrer Christian Führer, Pfarrer Christoph Wonneberger und der Bürgerrechtler Uwe Schwabe und das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. gewürdigt. Geschäftsführender Vorstand Dirk Reimers stellte in seiner Einführung die Revolution in der DDR und den Mut der Bürger in den Zusammenhang der deutschen Freiheitsgeschichte.

Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Richard Schröder gewährte in seiner Laudatio einen differenzierten Einblick in die Motive und Aktionen der verschiedenen Akteure und in die atemberaubende Dynamik und auch die folgenreichen Zufälle des Geschehens. Die 400 Gäste mit Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler, Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher und viele Zeitzeugen erlebten eine ebenso faszinierende wie bewegende Geschichtsstunde

Tonaufnahmen der Demonstration vom 9. Oktober stimmten die Besucher auf die damalige Stimmung ein und das Trio Neuklang schlug musikalisch in einem für die Preisverleihung komponierten Musikstück einen Bogen von der "Internationalen" über "Wind of Change" und "Freiheit" bis zum "Lied der Deutschen" mit Einigkeit und Recht und Freiheit.

Bilder der Veranstaltung »
Film: Die Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989 in Leipzig »


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Aktuell

26.05.2020

Torsten Pötzsch,
© Stadt­verwaltung Weißwasser/O.L.

Deutscher Nationalpreis 2020 geht an Torsten Pötzsch. Der Oberbürgermeister der ostsächsischen Kleinstadt Weißwasser wird für seinen starken Einsatz gegen Hass und Spaltung in seiner Kommune ausgezeichnet, stellvertretend für viele Kommunalpolitiker, die sich ebenso für unsere Demokratie und die Bewahrung einer offenen Gesellschaft einsetzen.

Den Förderpreis 2020 erhält die Initiative „No Hate Speech Movement“, die sich in vielen Ländern gegen Hetze im Netz engagiert.

Pressemeldung


Wir gedenken mit großer Dankbarkeit unseres Gründungsmitglieds, des Physikers Prof. Dr. Reimar Lüst.

Der Wissenschaftsmanager, langjährige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und frühere Generaldirektor der ESA setzte sich mit großem persönlichem Engagement dafür ein, dass die Stiftung entstehen konnte. Gemeinsam mit Helmut Schmidt, Kurt Masur, Kurt Biedenkopf und Peter Kreyenberg gehörte er im Jahr 1993 dem Vorstand an und blieb der Stiftung als kundiger Berater stets verbunden. Er ist am 31.03.20 im Alter von 97 Jahren verstorben.


Podiumsdiskussion am 17.03.20 zum Thema Demokratie braucht: Haltung – ein alter Begriff, eine aktuelle Forderung
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Veranstaltung wurde abgesagt


Neue Geschäftsführung ab Januar 2020 – Dr. Agata Klaus wird neue Geschäfts­führerin der Deutschen Nationalstiftung.
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Gremien­mitglied Prof. Dr. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungs­zentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, im Interview mit dem Deutschland­funk zum Thema: Politischer Islam in Deutschland


Podiumsdiskussion am 05.11.19 in Weimar zum Thema: „100 Jahre Weimarer Verfassung und die Zukunft der Demokratie“ mit einer Einführung des Historiker Prof. Dr. Heinrich August Winkler


Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Heidelberg


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