SchulBrücke Weimar

SchulBrücke Weimar

Deutsche Klassik als Ressource für politische Bildung:
Was wussten Goethe, Schiller und Co. schon von unseren Problemen?

Seit 2002 nutzt die SchulBrücke Weimar zweimal im Jahr die deutsche Klassik als Ressource für die politische Bildung von Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs - zunächst aus Deutschland, Frankreich und Polen, inzwischen aus ganz Europa.

Jeweils bis zu 8 Schülerinnen und Schüler von sechs Schulen aus Deutschland und Europa entdecken bei intensiver Arbeit die Aktualität und Internationalität der Weimarer Klassik. Die Seminarsprache ist Deutsch. Jede teilnehmende Schule unterstützt die Vorbereitung ihrer Gruppe durch das übersandte Material schon vor der Reise und entsendet mindestens eine Lehrkraft als Begleitung.

Mit anspruchsvollen Texten z.B von Wieland, Herder, Goethe und Schiller erschließen sich die Teilnehmer eigenständig und gemeinsam das jeweilige Seminarthema wie z.B. „Frauen und Männer: Die Geschlechterdebatte um 1800“, „Weimar und Jena als Schauplatz der Aufklärung“ oder „Edle Geister und schnöder Mammon- Die ökonomischen Diskussionen und das wirtschaftliche Handeln in der Weimarer Klassik“.

Zum Programm gehören auch Stadterkundungen, ein Besuch der Gedenkstatte Buchenwald, Spurensuche in Bibliotheken und Exkursionen in die Umgebung.

Wer jemals in dem Film „Club der toten Dichter“ gesehen hat, wie Robin Williams als „John Keating“ renitente Jugendliche für Literatur begeistern und zu selbständigem Handeln und Denken bewegen konnte, der möge sich vorstellen, wie stark der charismatische Seminarleiter Dr. Frithjof Reinhardt die von vornherein aufgeschlossenen Jugendlichen für intrinsische Motivation und Freude an der Arbeit begeistern kann.

Veranstalter:
Deutsche Nationalstiftung und Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW)

Hier sehen Sie Bilder zur SchulBrücke Weimar »1806 und die Ambivalenzen der Moderne - ein Epochenumbruch beginnt in Thüringen«.


Die Projektwoche der SchulBrücke in Weimar, Eindrücke eines slowakischen Teilnehmers

Projektwoche der SchulBrücke in Weimar

©Tibor

Aktuell

26.05.2020

Torsten Pötzsch,
© Stadt­verwaltung Weißwasser/O.L.

Deutscher Nationalpreis 2020 geht an Torsten Pötzsch. Der Oberbürgermeister der ostsächsischen Kleinstadt Weißwasser wird für seinen starken Einsatz gegen Hass und Spaltung in seiner Kommune ausgezeichnet, stellvertretend für viele Kommunalpolitiker, die sich ebenso für unsere Demokratie und die Bewahrung einer offenen Gesellschaft einsetzen.

Den Förderpreis 2020 erhält die Initiative „No Hate Speech Movement“, die sich in vielen Ländern gegen Hetze im Netz engagiert.

Pressemeldung


Wir gedenken mit großer Dankbarkeit unseres Gründungsmitglieds, des Physikers Prof. Dr. Reimar Lüst.

Der Wissenschaftsmanager, langjährige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und frühere Generaldirektor der ESA setzte sich mit großem persönlichem Engagement dafür ein, dass die Stiftung entstehen konnte. Gemeinsam mit Helmut Schmidt, Kurt Masur, Kurt Biedenkopf und Peter Kreyenberg gehörte er im Jahr 1993 dem Vorstand an und blieb der Stiftung als kundiger Berater stets verbunden. Er ist am 31.03.20 im Alter von 97 Jahren verstorben.


Podiumsdiskussion am 17.03.20 zum Thema Demokratie braucht: Haltung – ein alter Begriff, eine aktuelle Forderung
mehr »
Veranstaltung wurde abgesagt


Neue Geschäftsführung ab Januar 2020 – Dr. Agata Klaus wird neue Geschäfts­führerin der Deutschen Nationalstiftung.
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Gremien­mitglied Prof. Dr. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungs­zentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, im Interview mit dem Deutschland­funk zum Thema: Politischer Islam in Deutschland


Podiumsdiskussion am 05.11.19 in Weimar zum Thema: „100 Jahre Weimarer Verfassung und die Zukunft der Demokratie“ mit einer Einführung des Historiker Prof. Dr. Heinrich August Winkler


Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Heidelberg


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