Jahrestagungen

25. Jahrestagung: Thema „Schmidt-Schnauze“ – Die Bedeutung der Rhetorik in der heutigen Politik

"Schmidt-Schnauze", diese Bezeichnung trug Helmut Schmidt, der im Dezember 2018 100 Jahre alt würde, als Ehrentitel, verwies sie doch auf sein großes rhetorisches Talent. Aber welche Rolle spielt Rhetorik noch im Zeitalter sozialer Medien, die auf Schnelligkeit, knappe Texte und Zuspitzung setzen? Dieser Frage ging die Jahrestagung der Deutschen Nationalstiftung am 13. November 2018 in der Hamburger Bucerius Law School nach.

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25. Jahrestagung:  Thema „Schmidt-Schnauze“ – Die Bedeutung der Rhetorik in der heutigen Politik

v.l.n.r. Robin Alexander, Journalist und Buchautor, Senatorin Dr. Melanie Leonhard, Moderator Prof. Dr. Eckart Stratenschulte, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Nationalstiftung, Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung sowie Michael Mronz, Social Media-Agentur Storymachine


24. Jahrestagung vom 07.11.17 zum Thema: Integration von Muslimen: Probleme? Lösungen?

Erste Bilder der 24. Jahrestagung vom 07.11.17  zum Thema: Integration von Muslimen: Probleme? Lösungen?

Foto oben links: Die Einführung in das Thema von Dirk Reimers, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Nationalstiftung
Foto oben rechts: Einleitungsvortrag von Prof. Dr. Ruud Koopmans, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Foto unten: Podium von l.n.r. Prof. Dr. Richard Schröder, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung, Philosoph und Theologe, Prof. Dr. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungszentrums „Globaler Islam“ an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main, Constantin Schreiber, Journalist (Tagesschau) Autor des Buches „Inside Islam“, Said Arif, Islamischer Theologe, Imam Khadija Moschee Berlin, Ahmadiyya Muslim Jamaat Prof. Dr. Bassam Tibi, Politikwissenschaftler, Islamologe, Universität Göttingen, Senatsmitglied der Deutschen Nationalstiftung

Zusammenfassung der Diskussion »


23. Jahrestagung am 3. November 2016 in Berlin

Wozu braucht Deutschland Soldaten? Wofür sterben? Wofür töten?

23. Jahrestagung am 3. November 2016 in Berlin

Nach einer Einführung durch den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Nationalstiftung, Prof. Dr. Richard Schröder und einem Impulsreferat des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Volker Wieker diskutierten über dieses Thema vor gut 300 Gästen der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Hans-Peter Bartels, die Sprecherin für Sicherheitspolitik und Abrüstung von Bündnis 90 / Die Grünen, Agnieszka Brugger MdB, der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Senatsmitglied Dr. h.c. Klaus Naumann und General Volker Wieker. Die Moderation hatte Staatsrat a.D. Dirk Reimers, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Nationalstiftung.

Wozu überhaupt Soldaten? Sollte nicht 1946 nach Franz Josef Strauß jedem Deutschen der Arm abfallen, der je wieder ein Gewehr in die Hand nähme? Wenig später entstand die Bundeswehr als Verteidigungsarmee und heute wird Deutschlands Sicherheit weltweit verteidigt.

Aber sind die pazifistischen Deutschen überhaupt verteidigungswillig? Und wenn ja: lässt der nach Verbrauch der „Friedensdividende“ beklagenswerte Zustand der Bundeswehr mit den von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Mängeln an Personal, Waffen, Ausrüstung bis hin zur Unterbringung überhaupt zu, dass Deutschland mehr Verantwortung übernimmt? Warum gibt Deutschland statt der von allen NATO-Mitgliedern geforderten 2% des BIP nur die Hälfte aus und warum will es diesen Anteil trotz erstmals geringer nomineller Steigerung noch weiter absenken? Wie lange werden die USA das ausgleichen?

Nach welchen Kriterien wird über Einsätze entschieden und wie werden die Ziele definiert?

Über diese und weitere Fragen ging es. Eine Dokumentation ist in Vorbereitung und kann dann in der Geschäftsstelle der Stiftung abgefordert werden.


22. Jahrestagung am 17.11.15 in der Handelskammer Hamburg

Wie viel Nation braucht ein Staat?

Um dieses Thema ging es bei der 22. Jahrestagung der Deutschen Nationalstiftung vor ca. 500 geladenen Gästen im festlichen Börsensaal der Hamburger Handelskammer. Nation: das bedeutet Wir-Gefühl und Solidarität bei der gemeinsamen Bewältigung nationaler Herausforderungen über die eigenverantwortlichen Leistungen des Einzelnen hinaus. Was heißt das im internationalen Vergleich in einem offenen Einwanderungsland wie Deutschland?

Mit Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Nationalstiftung Prof. Dr. Richard Schröder, Botschafter a.D. Janusz Reiter, dem Präsidenten des Parlaments der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens Karl-Heinz Lambertz, dem Direktor des Völkerkundemuseums Hamburg, Prof. Dr. Wulf Köpke, dem geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Nationalstiftung Dirk Reimers und der Chefredakteurin des NDR Hörfunks Claudia Spiewak ging es um die Frage nach einer gemeinsamen Basis für verschiedene Kulturen in Deutschland, um Flüchtlinge und die Suche nach einer Leitkultur.

Eine Dokumentation mit allen Reden und Diskussionsbeiträgen kann in der Geschäftsstelle der Stiftung abgefordert werden.

22. Jahrestagung am 17.11.15 in der Handelskammer Hamburg

v.l.n.r. Bundestagspräsident Norbert Lammert, Janusz Reiter, Botschafter a.D. ,Claudia Spiewak, NDR Hörfunk, Karl-Heinz Lambertz, Parlamentspräsident der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien Prof. Dr. Wulf Köpke, Direktor des Museums für Völkerkunde in Hamburg

»Wieviel Nation braucht ein Staat« zu dieser Frage hält Bundestagspräsident Norbert Lammert den Einführungsvortrag

»Wieviel Nation braucht ein Staat« zu dieser Frage hält Bundestagspräsident Norbert Lammert den Einführungsvortrag

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21. Jahrestagung 2014

»Was ist deutsche Kultur?«

21. Jahrestagung 2014



Ob Humboldt-Forum oder Multi-Kulti: es gibt eine Vielfalt von Kulturen. Welchen Beitrag leisten die Deutschen zu dieser Fülle? Was ist Kultur? Und was ist deutsch? Hat die moderne Demokratie eine Kultur? mehr »

Jahrestagung zum Thema: "Was ist deutsche Kultur?"

v. l. Prof. Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters, Dr. Marion Ackermann. Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Pamela Rosenberg, ehem. Intendantin der Berliner Philharmoniker, Dr. Heinrich Wefing, DIE ZEIT, Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann


20. Jahrestagung am 14.11.2013, 19.00 Uhr in Berlin

»Welche Reformen braucht Europa?«

Den Einführungsvortrag wird der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Dr. Hans-Gert Pöttering halten. Mit ihm diskutieren:

  • Dr. Jean-Louis Bianco, Minister a. D., Paris
  • Monique van Daalen, Botschafterin des Königreichs der Niederlande in Berlin
  • Simon McDonald, Botschafter des Vereinten Königreichs Großbritannien und Nordirland in Berlin
  • Moderation Dr. Nikolas Busse, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Korrespondent für die Nato und die Europäische Union, Brüssel

Teilnahme mit Einladung der Stiftung. Bei Interesse bitte bei der Geschäftsstelle melden.


19. Jahrestagung der Deutschen Nationalstiftung

19. Jahrestagung der Deutschen Nationalstiftung

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Jahrestagung 15. November 2011 in Berlin

»Wozu braucht Deutschland Soldaten? Wofür töten? Wofür sterben?«

Zwei Jahrzehnte nach der deutschen Einheit hat Deutschland die seit 1955 bestehende Wehrpflicht abgeschafft und definiert seine Verteidigungs- und Sicherheitspolitik im Rahmen der bestehenden Bündnisse neu. Seit 1992 nimmt die Bundeswehr an Auslandseinsätzen teil. Für welche Ziele sollen deutsche Soldaten künftig eingesetzt werden?

Diesen Fragen widmete sich die 18. Jahrestagung der Deutschen Nationalstiftung im Forum der Deutschen Bank in Berlin.

Nach der Begrüßung der über 400 Gäste durch den Vorstands­vor­sitzenden der Deutsche-Bank-Stiftung, Dr. Tessen von Heydebreck, wurde das Auditorium von dem geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Nationalstiftung, Dirk Reimers, in das Thema des Abends eingeführt

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Anschließend ging Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière in seiner Rede auf zahlreiche Aspekte des umfassenden Themas ein.

In der von Dr. Theo Sommer moderierten Podiumsdiskussion gingen der Minister, der evangelische Militärbischof Dr. Martin Dutzmann. Generalinspekteur a.D. Dr. Klaus Naumann und der Leiter der Bundeswehr-Strukturkommission und Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Dr. Frank-Jürgen Weise, in sehr nachdenklicher und persönlicher Form auf die gestellten Sinnfragen mit ihren staatspolitischen, ethischen und militärischen Aspekten ein. Es ging um die Definition nationaler Interessen, um deutsche Bündnispflichten, um das Verhältnis von Streitkräften und Gesellschaft, um Pazifismus und Selbstbehauptung, um den Umgang mit gefallenen Soldaten und um die Gründe für das bisherige Ausbleiben einer breiten Grundsatzdiskussion dieser Themen in Politik und Gesellschaft.

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2010: »Nationale Identität in einem zusammenwachsenden Europa?« (Berlin)
Über Leitkulturen und Weltbürgertum.
Ein Blick auf Deutschland und Europa

Mit der Frage nach der Bedeutung nationaler Identität in einem zusammenwachsenden Europa hat sich am 16. November 2010 die 17. Jahrestagung der von Helmut Schmidt gegründeten Deutschen Nationalstiftung in Berlin befasst. Nach einleitenden Worten von Dr. Giuseppe Vita (Aufsichtsratsvorsitzender des Axel-Springer-Verlags und Senatsmitglied der Deutschen Nationalstiftung) und von Prof. Dr. Richard Schröder (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung) führte Prof. Dr. Norbert Lammert (Präsident des Deutschen Bundestages und Senatsmitglied der Deutschen Nationalstiftung) mit einem Vortrag in das Thema ein. Ohne nationale Identität der einzelnen Staaten in Europa werde die dringend nötige Einigung Europas nicht gelingen und ein Verzicht auf das Bewusstsein eigener Identität könne gerade in Zeiten der Globalisierung nur zu Ängsten und Widerständen führen, statt zu der notwendigen Bereitschaft, sich auf Neues und Gemeinsames einzulassen.

Die von Ulrich Wickert souverän und kenntnisreich moderierte Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Sylvie Goulard (Paris, Mitglied des Europäischen Parlaments), Dr. Necla Kelek (Berlin, Publizistin, Senatsmitglied der Deutschen Nationalstiftung), Karl-Heinz Lambertz (Eupen / Brüssel, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens) und Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann (München, Präsident des Goethe-Instituts, Senatsmitglied der Deutschen Nationalstiftung) faszinierte die ca. 450 geladenen Gäste in der Ullstein-Halle des Springer-Verlages. Es ging u.a. um den Begriff der Nation und die Inhalte nationaler Identität, um Leitkultur und Offenheit, um Verfassungspatriotismus und Nationalgefühl ohne Ausgrenzung, um den Islam, die Türkei und die Grenzen Europas und auch um die Friedensfunktion der europäischen Einigung.

Bilder der Veranstaltung


2009: »Was hält uns zusammen wenn das Wirtschaftswachstum ausbleibt?« (Berlin)
Pressemitteilung, Extra-Seite, Bilder der Veranstaltung


2008: »Wie national soll die Wirtschaft in Deutschland sein?« (Berlin)
Pressemitteilung, Einführungsvortrag von Peer Steinbrück, Extra-Seite, Bilder der Veranstaltung


2007: »Was hält uns zusammen? Was macht uns aus? Was ist uns wichtig? Europa!« (Berlin)
»Was hält Europa zusammen?«, Vortag von Heinrich August Winkler


2006: »Was hält uns zusammen? Was macht uns aus? Was ist uns wichtig? Sprache!« (Berlin)
Pressemitteilung, Langfassung / Kurzfassung


2005: »Deutschland - die herausgeforderte Nation« (Berlin)
Pressemitteilung


2004: »Deutschlands Anspruch an Berlin - Berlins Anspruch an Deutschland«
Programm, Sonderausstellung mit Karikaturen zum Thema
Mehr dazu auf unserer  Berlin-Extraseite  mit weiteren Texten zum Herunterladen.


2004: »Berlin als Bühne der Nation, als Hauptstadt des Bundes und der Länder«


2003: »Berlin - Zur Lage und Entwicklung der deutschen Hauptstadt« (Berlin)
Mehr Informationen dazu auf unserer  Berlin-Extraseite  mit weiteren Texten zum Herunterladen.


2002: »Die Wirtschaftsperspektiven der neuen Bundesländer« (Berlin)
Mehr Informationen dazu auf unserer Extra-Seite.


2001: »Demokratie auf dem Prüfstand« (Berlin)
Pressemitteilung Das Grußwort des Präsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, ist unter www.bundestag.de erhältlich.


2000: »Europäische Einigung - Nationale Eigeninteressen. Deutschland und Europa an der Schwelle des 21. Jahrhunderts« (Berlin)


1999: »80 Jahre Weimarer Reichsverfassung. Rückblicke auf die Weimarer Kultur« (Weimar)


1998: »Europa braucht den Osten« (Frankfurt am Main)


1997: »Was hält unser Land zusammen?« (Berlin)


1996: »Wozu deutsche auswärtige Kulturpolitik?« (Weimar)


1995: »Was erwarten unsere Nachbarn von Deutschland?« (Weimar)


1994: »Zur Lage der Nation« (Weimar)

Zu diesen Jahrestagungen hat die Stiftung jeweils namhafte Referenten eingeladen und Gelegenheit zu einer öffentlichen Diskussion gegeben.


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Aktuell

27.05.2019

FÖRDERPREIS Einsendeschuss 15.Juni 2019
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Horst Köhler und Peer Steinbrück zur Europawahl in BILD:
Europa in akuter Gefahr!


Hamburger Beiträge zur politischen Bildung aus den Senatssitzungen der Stiftung hier: „100 Jahre Erster Weltkrieg – (Was) Kann man aus der Geschichte lernen?“
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Teilnehmer der SchulBrücke Europa in Heidelberg


Ein wichtiger Tag für die Stiftung - vor 25 Jahren


Staatsrat a.D. Dirk Reimers, Vorstandsbevollmächtigter und Ehrensenator auf NDR Info im Interview zur Geschichte und Aufgaben der Deutschen Nationalstiftung

Quelle: NDR Info, Forum Zeitgeschichte, 21.07.2018


Die SchulBrücke Europa hat Geburtstag!
Vor 10 Jahren ging die SchulBrücke Europa an den Start

SchulBrücke Europa 2007

Am 14. März feiern die Teilnehmer der Jubiläums-SchulBrücke bei der Robert-Bosch-Stiftung.


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