Welche Kommunikation brauchen wir für die Gestaltung des Wandels?

Ob Klimakrise, Digitalisierung oder Corona-Pandemie – unsere Gesellschaften stehen vor enormen Herausforderungen, die sie ohne fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse nicht bewältigen können. Dies wirft Fragen auf: Nach dem Verhältnis von Wissenschaft und Politik, nach einer guten Wissenschaftskommunikation und nach verantwortungsvollen Formen des Wissenschaftsjournalismus. Umgekehrt lässt sich aber auch fragen: Wie lässt sich – analog zur Medienkompetenz – gewissermaßen die „Wissenschaftskompetenz“ der Bevölkerung stärken? Was braucht es, damit unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen wissenschaftliche Erkenntnisse, Methoden und Vorgehensweisen angemessen rezipieren können und am politischen Diskurs über den Umgang mit diesen teils komplexen Erkenntnissen teilnehmen können? Wie stärken wir die Widerstandskraft, die Resilienz der Gesellschaft gegen Fake News und gezielte Desinformation? Welche Rolle spielt all dies schließlich für den Erhalt und die Stärkung unserer demokratischen Diskursräume, für die Wandlungsfähigkeit von Gesellschaften und für einen solidarischen und angemessenen Umgang mit den Herausforderungen, auf die die Wissenschaften hinweisen?

Mit Nicola Wessinghage, Gründerin der Agentur Mann beißt Hund,  wollen wir darüber sprechen, was Wissenschaftskommunikation mit Demokratie zu tun hat und welche Rolle sie in der Gestaltung des Wandels spielt.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Klara Stumpf, Alfred Toepfer Stiftung, gemeinsam mit Dr. Agata Klaus von der Deutschen Nationalstiftung.

Dieses Podiumsgespräch ist eine gemeinsame Veranstaltung der Alfred Töpfer Stiftung F.V.S. und der Deutschen Nationalstiftung im Rahmen der Debattenreihe „Demokratie braucht…“

Zeit und Ort: Montag, 29.10.21, 19:30, Headleys, Hamburg

Zur Übersicht Veranstaltungen