Dienstag, 20. Oktober, 18:30 Uhr, Alter Senatssaal, Universität Leipzig, Ritterstraße 26, 04109 Leipzig
Welchen Stellenwert hat die Heimat für uns? Das betrifft Familie, Kindheitserinnerungen, eine vertraute Umgebung, Sprache und Kultur. Gerade in Zeiten großer internationaler Verwerfungen und verstärkter Debatte zur Integration von Geflüchteten stellt sich die Frage nach der eigenen Identität, die eine Heimat und Zugehörigkeit hat. Was macht es mit Menschen, die ihre Heimat verloren haben, die sich in eine andere Gesellschaft einfügen sollen? Oder überfrachten wir den Begriff und die Heimat ist jeweils dort, wo gerade der Lebensmittelpunkt ist, wo Menschen sicher und frei von existenziellen Ängsten leben können? Und welche Vorstellung von Heimat haben diejenigen, die äußere Einflüsse durch Zuwanderungen fürchten? Darüber sprechen wir mit Ines Geipel, Astrid Lorenz und Matthias Rößler. Moderieren wird Dr. Agata Klaus, Geschäftsführerin der Deutschen Nationalstiftung.
Prof. Ines Geipel, geboren in Dresden, Schriftstellerin, Publizistin und Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach Westdeutschland. Sie ist Mitglied im Senat der Deutschen Nationalstiftung.
Prof. Dr. Astrid Lorenz, geboren in Rostock, Dekanin der Fakultät der Sozialwissenschaften und Philosophie, Geisteswissenschaftliches Zentrum der Universität Leipzig.
Dr. Matthias Rößler, geboren in Dresden, Landtagspräsident von Sachsen a.D. Bildungsexperte und in den Wendejahren Vertreter am „Runden Tisch“ für Dresden.
Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Nationalstiftung, des Fördervereins und der Universitätsgesellschaft Leipzig mit Unterstützung von PricewaterhouseCoopers GmbH WPG.
Eine Anmeldung ist unter folgendem Link möglich.
