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Die Zukunft der Deutschen Einheit – Transformation, Vielfalt und Zusammenhalt

17. Juni 2021, 16.00 – 17:30 Uhr online per Zoom

Mehr als 30 Jahre liegt der Fall der Mauer und die Deutsche Einheit zurück. Inzwischen überwiegt zwar das Verbindende zwischen Ost- und Westdeutschland, Aber gleichzeitig fühlen sich laut Umfragen heute noch zwei Drittel der Ostdeutschen als Bürgerinnen und Bürger zweiter Klasse. Blick in die Zukunft besteht in Gesamtdeutschland ein großer Wunsch nach Einheit und ein Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Die realen und gefühlten Unterschiede zwischen den Landesteilen bestimmen weiterhin die Debatte. Diese zu überwinden, ist eine gemeinsame Aufgabe, bei der insbesondere auch die Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle spielt.

Wo stehen wir heute mit Blick auf unsere gesamtdeutsche Identität? Wie können wir als Zivilgesellschaft die Verwirklichung der Einheit konkret unterstützen und wie kann die Politik die Weichen dafür stellen? Und was kann aus der deutschen Geschichte für zukünftige Transformationsprozesse gelernt werden?

es diskutieren

Jana Faus, Geschäftsführende Gesellschafterin der pollytix strategic research GmbH und Co-Autorin der Studie “30 Jahre deutsche Einheit: Gesellschaftlicher Zusammenhalt im vereinten Deutschland”·

Thomas Kralinski, Vorstand und Mitgründer des Progressiven Zentrums, ehemaliger Chef der Staatskanzlei Brandenburg,

Valerie Schönian, Journalistin und Autorin von „Ostbewusstsein“,

Patrice Poutrus, Zeithistoriker und Migrationsforscher

Moderiert wird das Fachgespräch von dem Journalisten, Autor und Moderator Bastian Wierzioch.

Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist begrenzt, Anmeldung bitte bis 15.06.21.

Gemeinsame Interessen? Bürgerbeteiligung in der Europäischen Union

17. Juni 2021, 18.00 – 19:0 Uhr online per Zoom

Miteinander diskutieren:

Jacob Birkenhäger, Senior Consultant für den Bereich „Demokratie, Europa, Gesellschaft“ beim Institut für Organisationskommunikation (IFOK),

Róża Gräfin von Thun und Hohenstein, Mitglied des Europäischen Parlament für Polen seit 2009;

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft;

Moderation: Jörn Thiessen, Leiter der Fakultät für Politik, Strategie und Gesellschaftswissenschaften der Führungsakademie der Bundeswehr.

„Bürgernähe“ gilt als Tugend demokratischer Systeme, und politisches Engagement jenseits von Parteien ist Trend. Wenn von der Europäischen Union die Rede ist, wird oft „Bürgerferne“ konstatiert, und im Vergleich zu den nationalen Politikarenen ist dies auch kaum vermeidbar. Das weitgehende Fehlen einer europäischen Öffentlichkeit, die ihren Namen verdient, könnte einer mangelnden Wahrnehmung gemeinsamer Interessen jenseits der nationalen politischen Kulturen geschuldet sein. Wozu braucht es länderübergreifendes bürgerschaftliches Engagement für gemeinsame Interessen jenseits der repräsentativen politischen Organe? Wie können sich Anliegen auf europäischer Ebene organisieren und hörbar machen? Was kann – oder sollte – Bürgerbeteiligung auf europäischer Ebene leisten?

Die Veranstaltung wird mittels der Videokonferenzplattform ZOOM durchgeführt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis spätestens am 16. Juni 2021 notwendig. Bitte melden Sie sich mit Ihrem Vor- und Nachnamen und Ihrer E-Mail-Adresse an unter info@nationalstiftung.de mit dem Stichwort „Anmeldung Bürgerbeteiligung 17 Juni“.

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit dem Link, mit dem Sie der Veranstaltung online beitreten können, sowie eine technische Handreichung zur Funktionsweise von Zoom-Veranstaltungen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer können schriftlich Fragen im Chat einbringen, die im letzten Teil der Veranstaltung von der Chat-Moderation gebündelt in das Gespräch eingebracht werden.

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