Weimarer Gespräche

Um gesellschaftliche Probleme zu diskutieren, Lösungen zu finden und Verbindung zu schaffen. Die „Weimarer Gespräche“ sind unser Diskussionsforum im Round-Table-Format, in welchem wir Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Medien an einen gemeinsamen Tisch zu bringen, um aktuelle gesellschaftspolitische Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.

Die Zukunft der Demokratie in der Einwanderungsgesellschaft

Wo stehen wir beim Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft? Im Mai 2024 feiert Deutschland den 75. Geburtstag des Grundgesetzes – und damit eine Verfassung, die gleiche Grundrechte unabhängig von ethnischer Herkunft oder Religion gewährt. Sie ist die Grundlage für eine pluralistische und freiheitliche Gesellschaft. Doch während Hunderttausende in Deutschlands Städten gegen verfassungsfeindliche Bestrebungen und für die Demokratie demonstrieren, erhalten offen rechte Parteien zurzeit beachtlichen Zuspruch bei Wahlen bzw. Wahlumfragen, und rechtsradikale Kreise diskutieren über die gesellschaftliche Ausgrenzung großer Teile der migrantischen Bevölkerung. Was bedeutet diese Gleichzeitigkeit? Was macht Migration zu einem so besonders emotionalisierenden Streitthema, und wie stark polarisiert es die Gesellschaft tatsächlich?

Darüber möchten wir diskutieren und laden am 16. Mai 2024 zum dritten Mal zu den Weimarer Gesprächen ein. Das Round Table-Format der Weimarer Gespräche bringt rund 30 Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Medien und Kultur zusammen, die in einem vertraulichen Rahmen zu den großen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit diskutieren. In dem historisch bedeutsamen Umfeld Weimars soll der Austausch über die Grenzen einzelner gesellschaftlicher Teilbereiche hinweg neue Vernetzungen schaffen, vielfältige Perspektiven eröffnen und zu einem offenen, demokratischen und zukunftsfähigen Selbstverständnis Deutschlands beitragen. In diesem Jahr diskutieren unter anderem der Publizist Stephan Anpalagan, der Correctiv-Chefredakteur Justus von Daniels, die Aktivistin Paulina Fröhlich, die Autorin Kübra Gümüsay, die Journalistin Jana Hensel und die FDP-Abgeordnete Linda Teuteberg.

Die Diskussionsrunde findet mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung und der Stadt Weimar im Festsaal des Weimarer Rathauses statt.

WEIMARER GESPRÄCHE 2023

VERGANGENE TERMINE

Unter dem Titel „Wandel der Öffentlichkeit – Risiken für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ versammelten sich am 31. August 2023 23 Expertinnen und Experten im frisch renovierten Festsaal des historischen Rathauses in Weimar.

In insgesamt drei Panels tauschten sich die Fachleute – unter ihnen herausragende Persönlichkeiten wie der CDU-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Prof. Dr. Mario Voigt, die Vorsitzende der Versammlung der Thüringer Medienanstalten, Dr. Ute Zacharias, die Programmgeschäftsführerin von ARD Kultur, Bettina Kasten, die Abteilungsleiterin für wehrhafte Demokratie, politische Bildung und Prävention im Bundesinnenministerium, Dr. Christiane Schwarte und die Journalistin und ZDF-Korrespondentin Nicole Diekmann – über die Herausforderungen für Politik, Journalismus und Zivilgesellschaft aus.

Zur Studie der Bertelsmannstiftung

Zur Pressemitteilung

Bei den Weimarer Gesprächen 2022 diskutierten Expertinnen und Experten aktuelle Studienergebnisse über die deutsche Einwanderungsgesellschaft. Unter dem Titel „Zusammenwachsen in der Einwanderungsgesellschaft“ sprachen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über Deutschland als Einwanderungsland und entwickelten Ausblicke für eine gesunde und geeinte Bundesrepublik.

Zur Studie der Bertelsmannstiftung

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