Der Träger des Deutschen Nationalpreises 2026 steht fest: Die Deutsche Nationalstiftung ehrt in diesem Jahr den Musiker Herbert Grönemeyer.
„Mit der Verleihung des Deutschen Nationalpreises 2026 wollen wir Herbert Grönemeyers außerordentliche künstlerische Leistung und zugleich sein überzeugendes Engagement für die Werte unserer Demokratie würdigen“, sagte Thomas Mirow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung und Vorsitzender der Preis-Jury.
„Mit seiner Musik und den Texten seiner Lieder hat Herbert Grönemeyer deutsche Popgeschichte geschrieben und damit einen wichtigen Beitrag zur Kultur unseres Landes geleistet. Sein stetiger Einsatz für eine offene, freiheitliche Gesellschaft und sein glaubwürdiges Plädoyer für soziale Gerechtigkeit haben ihn darüber hinaus für viele Menschen zum Vorbild werden lassen“, erklärte Mirow.
Der Förderpreis der Deutschen Nationalstiftung geht in diesem Jahr an das Projekt Rhapsody in School, das herausragende Künstlerinnen und Künstler aus Klassik und Jazz an Schulen vermittelt. In Klassenzimmern, Musiksälen oder Sporthallen kommen sie auf Augenhöhe mit den jungen Menschen ins Gespräch und musizieren zusammen. Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die Förderung von Chancengleichheit durch moderne und interaktive Kulturvermittlung. Alle Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, niedrigschwellig hochwertige musikalische Bildung zu erleben. Mit der Vergabe des Förderpreises unterstützt die Deutsche Nationalstiftung diesen wichtigen Beitrag des Projekts zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und zur Stärkung eines demokratischen Miteinanders.
Die Verleihung des Deutschen Nationalpreises 2026 und des Förderpreises findet am Dienstag, 23. Juni 2026, um 11:00 Uhr in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen.
