17. Juni 2021, 18:00 – 19:00 Uhr online

„Bürgernähe“ gilt als Tugend demokratischer Systeme, und politisches Engagement jenseits von Parteien ist Trend. Wenn von der Europäischen Union die Rede ist, wird oft „Bürgerferne“ konstatiert, und im Vergleich zu den nationalen Politikarenen ist dies auch kaum vermeidbar. Das weitgehende Fehlen einer europäischen Öffentlichkeit, könnte einer mangelnden Wahrnehmung gemeinsamer Interessen jenseits der nationalen politischen Kulturen geschuldet sein. Wozu braucht es länderübergreifendes bürgerschaftliches Engagement für gemeinsame Interessen jenseits der repräsentativen politischen Organe? Wie können sich Anliegen auf europäischer Ebene organisieren und hörbar machen? Was kann – oder sollte – Bürgerbeteiligung auf europäischer Ebene leisten? Miteinander diskutieren:
 

Jacob Birkenhäger, Senior Consultant für den Bereich „Demokratie, Europa, Gesellschaft“ beim Institut für Organisationskommunikation (IFOK),

Róża Gräfin von Thun und Hohenstein, Mitglied des Europäischen Parlament für Polen seit 2009,

Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler, Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft,

moderiert von Jörn Thießen, Leiter der Fakultät für Politik, Strategie und Gesellschaftswissenschaften der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg

Die Veranstaltung wird mittels der Videokonferenzplattform ZOOM durchgeführt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis spätestens am 16. Juni 2021 notwendig. Bitte melden Sie sich mit Ihrem Vor- und Nachnamen und Ihrer E-Mail-Adresse an unter info@nationalstiftung.de mit dem Stichwort „Anmeldung Bürgerbeteiligung 17 Juni“.

Dies ist die dritte Veranstaltung einer Kooperationsreihe der Deutschen Nationalstiftung und der Katholischen Akademie Berlin. Die Tondokumentation der beiden vorangegangen Veranstaltung dieser Reihe finden Sie in der unserer Mediathek.

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