12. Februar 2021, 14:00 Uhr online

„Eine Demokratie, in der nicht gestritten wird, ist keine.“, so bewertete es Helmut Schmidt einst. Besonders im privaten Umfeld wird immer öfter bei politischem Dissens die Diskussion erst gar nicht begonnen, sondern vermieden, um niemanden zu verärgern. Im anonymen digitalen Raum hingegen beobachten wir eine Zunahme an wortgewaltigen Auseinandersetzungen, die häufig die Grenze des Erträglichen überschreiten. Gibt es eine Streitkultur? Medien und Theater widmen sich dem Thema, z. B. im Deutschlandfunk in der Sendereihe „Streitkultur“ oder in der Berliner Schaubühne im „Streitraum“. Mit unseren Referenten wollen wir diskutieren, welche Voraussetzungen – ob Fähigkeiten, Räume oder Regeln – es braucht, damit wir miteinander in die Diskussion kommen – ohne uns dabei weiter voneinander zu entfernen. Miteinander diskutieren:

Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag

Hannes Ley, Gründer von #Ichbinhier – einer Initiative gegen Hasskommentare und Hetze im Netz

Prof. Dr. Andrea Römmele, Dean of Executive Education und Professor of Communication in Politics and Civil Society an der Hertie School und Autorin des Buches “Zur Sache! Für eine neue Streitkultur in Politik und Gesellschaft (2019).

Moderation: Dr. Nina Wienkoop, Programmleiterin Demokratie und Gesellschaft der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

Dieses digitale Podiumsgespräch ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und der Deutschen Nationalstiftung im Rahmen der Debattenreihe „Demokratie braucht…“

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