Bild: Murmann-Verlag

Berichte zur Lage der Nation

Mit den Berichten zur Lage der Nation möchte die Deutsche Nationalstiftung einen Debattenbeitrag leisten. Namenhafte Autorinnen und Autoren nehmen Stellung zu wichtigen Grundsatzthemen, bieten Lösungsansätze und Ausblicke.

Wir sehen heute mit Sorge, wie auch in Deutschland die Grundlagen einer offenen Gesellschaft und das große Friedens-Projekt der europäischen Einigung in Zweifel gezogen werden. Die Deutsche Nationalstiftung hat daher beschlossen, dem mit jährlichen „Berichten zur Lage der Nation“ entgegenzuwirken. Sie sind zum ersten Mal 2020 in Anlehnung an das Jahresmotto „Deutschland in den 20er Jahren: Was tun gegen Hass und Spaltung?“, unter dem Titel „Trotzdem: Was uns zusammenhält“ erschienen.

Wende in Europa: Ausblick auf eine neue Zeit

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die epochalen Umbrüche unserer Zeit noch einmal dramatisch zugespitzt und Europa auf einen Schlag wieder in den Mittelpunkt des Weltgeschehens gerückt. Wir stehen am Beginn einer neuen Zeit – und es ist kaum absehbar, wie die EU der 27 darauf reagieren wird: Werden populistische Kräfte noch stärker? Droht die europäische Einigung in Gefahr zu geraten? Oder sorgt die wachsende Unordnung in der Welt für einen Weckruf, der die Europäer veranlasst, enger zusammenzurücken?

Im dritten Band unserer Berichte zur Lage der Nation nehmen acht führende europäische Köpfe – darunter Daniela Schwarzer, Juli Zeh, Sigmar Gabriel und Piotr Buras – die Politikfelder in den Blick, auf denen die Zukunft Europas entschieden wird, und formulieren realistische Perspektiven für ein gestärktes Europa.

Dieser dritte Band erscheint im November 2022 wieder im Murmann-Verlag, Herausgeber ist Thomas Mirow.

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Demokratie in Bedrängnis: Warum wir jetzt gefragt sind

Im zweiten Band dieser Reihe geht es um die Frage, ob unsere Demokratie in Bedrängnis ist und wenn ja, was zu tun wäre. Führende Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur formulieren klare Empfehlungen zur Stärkung unserer Demokratie, von den Möglichkeiten der Digitalisierung über die Hypotheken autoritärer Vergangenheiten bis hin zur Bedeutung von Kultur für unser demokratisches Zusammenleben. Mit Beiträgen z.B. von Marion Ackermann, Armin Nassehi, Ines Geipel, Ottmar Edenhofer oder Laura Spinney.

Das Buch erschien im November 2021 im Murmann-Verlag, Herausgeber ist Thomas Mirow.

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Trotzdem: Was uns zusammenhält

Das Spektrum der Beiträge erstreckt sich von der Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland, über die Migration als Härtetest für die Demokratie und die neue Teilung zwischen Stadt und Land bis hin zum Diskurs über den Zusammenhalt zwischen Deutschland und Frankreich oder dem zusammenwachsen von Ost und West. Zu den Autoren 2020 zählen Heinrich A. Winkler, Marina Weisband, Reiner Klingholz, Sylvie Goulard, Michael Hüther, Susanne Schröter, Richard Schröder und Kerstin Faber.

Das Buch erschien im November 2020 im Murmann-Verlag.

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