Bild: Murmann-Verlag

Berichte zur Lage der Nation

Mit den Berichten zur Lage der Nation möchte die Deutsche Nationalstiftung einen Debattenbeitrag leisten. Namenhafte Autorinnen und Autoren nehmen Stellung zu wichtigen Grundsatzthemen, bieten Lösungsansätze und Ausblicke.

Wir sehen heute mit Sorge, wie auch in Deutschland die Grundlagen einer offenen Gesellschaft und das große Friedens-Projekt der europäischen Einigung in Zweifel gezogen werden. Die Deutsche Nationalstiftung hat daher beschlossen, dem mit jährlichen „Berichten zur Lage der Nation“ entgegenzuwirken. Er wird in diesem Jahr in Anlehnung an ihr Jahresmotto „Deutschland in den 20er Jahren: Was tun gegen Hass und Spaltung?“, im November 2020 unter dem Titel „Trotzdem: Was uns zusammenhält“ erscheinen und von Christoph Bertram und Thomas Mirow herausgegeben.

Das Spektrum der Beiträge erstreckt sich von der Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland, über die Migration als Härtetest für die Demokratie und die neue Teilung zwischen Stadt und Land bis hin zum Diskurs über den Zusammenhalt zwischen Deutschland und Frankreich oder dem zusammenwachsen von Ost und West. Zu den Autoren 2020 zählen Heinrich A. Winkler, Marina Weisband, Reiner Klingholz, Sylvie Goulard, Michael Hüther, Susanne Schröter, Richard Schröder und Kerstin Faber.

Das Buch erscheint im November 2020 im Murmann-Verlag.

Herausgeber

Christoph Bertram

war langjähriger Diplomatischer Korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT sowie Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik.

Thomas Mirow

war Senator in Hamburg, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und Präsident der Osteuropa-Bank in London. Heute nimmt er eine Reihe von Aufsichtsrats-Mandaten wahr und ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung.

Autoren

Bild: Lars Borges

Marina Weisband

ist Diplompsychologin, Autorin und ehemalige politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland. Sie leitet derzeit das Demokratieprojekt “aula” und ist Expertin für digitale Bildung und Beteiligung.

Bild: DNS

Heinrich August Winkler

ist Historiker und lehrte an der FU Berlin, der Universität Freiburg und der Humboldt Universität in Berlin. Winkler ist Autor vieler Bücher, seine bekannteste 4-bändige Arbeit „Die Geschichte des Westens“ gilt als monumentales Meisterwerk. Seit 2006 ist er im Senat der Deutschen Nationalstiftung.

Bild: DNS Banque de France

Sylvie Goulard

ist Vizepräsidentin der Banque de France. Sie bekleidete 2017 kurzzeitig das Amt der französischen Verteidigungsministerin und wurde 2019 als EU-Kommissarin für Frankreich nominiert. Sylvie Goulard ist seit 2011 im Senat der Deutschen Nationalstiftung.

Bild: Sabine Sütterlin

Reiner Klingholz

ist Chemiker und Molekularbiologe, hat an der Universität Hamburg in der Grundlagenforschung gearbeitet, war Redakteur beim Wochenblatt „Die Zeit“ und Leiter der Wissenschaftsredaktion beim Monatsmagazin „GEO“. Von 2003 bis 2019 hat er als Direktor das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung geleitet.

Bild: Privat

Kerstin Faber

ist Planerin und Urbanistin und seit 2014 Projektleiterin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen StadtLand sowie selbständig im Bereich der Kuration von Ausstellungen und Studien, der Organisation und Moderation von Veranstaltungen sowie Publikationen zu Zukunftshemen ländlicher Räume. Sie ist spezialisiert auf die Entwicklung und Umsetzung von Gestaltungsprozessen für Regionen und Gemeinden vor dem Hintergrund des Strukturwandels und seinen demografischen Herausforderungen.

Bild: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Michael Hüther

ist Direktor und Mitglied des Präsidiums beim Institut der deutschen Wirtschaft er war unter anderem für den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und die DekaBank tätig. Im April 2019 wurde er zum Aufsichtsratsvorsitzenden der TÜV Rheinland AG ernannt.

Bild: DNS

Susanne Schröter

ist Ethnologin und Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam, Direktorin des Instituts für Ethnologie, Direktorin im Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Vorstandsmitglied des Deutschen Orient-Instituts und seit 2018 im Senat der Deutschen Nationalstiftung.