Die Deutsche Natonalstfung verleiht den Natonalpreis 2019 an Anita Lasker-Wallfsch. Sie zeichnet damit eine der letzten Überlebenden des Holocausts als starke Streiterin gegen den Antsemitsmus aus.


04.04.2019. Der Vorsitzende des Vorstandes der Stfung, Thomas Mirow, erklärte dazu: „Die Deutsche Natonalstfung ehrt mit Anita Lasker-Wallfsch nicht nur eine der letzten Überlebenden des Holocausts. Vor allem wollen wir eine starke Streiterin im Kampf gegen den Antsemitsmus auszeichnen, der in Deutschland und in vielen anderen westlichen Ländern wieder zunehmend in Erscheinung trit. Die Deutsche Natonalstfung will damit unterstreichen, dass aus ihrer Sicht das entschlossene Eintreten gegen alle Formen von Antsemitsmus Teil der deutschen Identtät sein muss.”Anita Lasker-Wallfsch, Jahrgang 1925, war zusammen mit ihrer Schwester Renate in den Vernichtungslagern Auschwitz und Bergen-Belsen, die sie vor allem dank ihres Mitwirkens im Frauen-Orchester überlebten.Kurz nach Kriegsende emigrierte Frau Lasker-Wallfsch nach Großbritannien, wo sie bis heute lebt. Seit 1994 aber nimmt sieimmer wieder große Anstrengungen auf sich, um Schüler und Jugendliche in Deutschland über die Gräuel der Nazi-Zeit zu informieren und sie mit den Schrecknissen des Antsemitsmus zu konfronteren. Sie selbst sagte dazu einmal: Es ist absolut eine Pficht, einen direkten Kontakt herzustellen zwischen dem damaligen Leben und den jungen Menschen. Sonst geht alles in die Geschichtsbücher hinein – und wird umgeblätert: Napoleon … Holocaust… Wir sind die Stmmen der Menschen, die man umgebracht hat.”Die Verleihung des Natonalpreises 2019 erfolgt am 3. September in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin. Der Preis unterteilt sich in den mit 30.000 Euro doterten Hauptpreis sowie einen Förderpreis in Höhe von 20.000 Euro, der zeitgleich vergeben wird.Diesen soll eine junge Initatve erhalten, die sich ebenfalls in der Bekämpfung des Antsemitsmus engagiert. Das Auswahlverfahren ist gegenwärtg noch nicht abgeschlossen.

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